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Limonaden – Pestizide und „Pisa“, statt Vitamine und Verhaltensunauffälligkeiten

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Limonadengetränke - GiftaufnahmePestizidalarm °

In untersuchten Limonaden wurde eine 17-fach höhere Pestizidbelastung als die erlaubte Giftmenge im Trinkwasser nachgewiesen. Wie sollte es auch anders sein? => Pestizide im Obst und Gemüse => Pestizid-Limos.

Grund zum Handeln sieht die Wirtschaft und Politik auch hierbei offensichtlich nicht.


Unsere Kinder trinken nach wie vor ihre heißgeliebte Limonade. Eltern wünschen sich ja, dass sie ihren Kleinen und Großen eine nötige Vitaminzufuhr über eine darüber hinaus „schmackhafte“ Limonade zukommen lassen können.

Ein bisschen Vitamine über den Fruchtsaft, kann ja nur "gut" sein, denkt man sich so als vertrauender Verbraucher.

Wie sollte man darauf kommen, dass mit dem Verzehr der täglichen Limo und der darin enthaltenen giftigen Pestizide die Gesundheit eher riskiert wird?

Die Belastung der Lebensmittel insgesamt ^ pdf , die nun durch eine spanische Studie erneut bestätigt wurde - Belastung von Softdrinks mit Pflanzenschutzmitteln - entspricht einer täglicher Ohrfeige für die ahnungslosen Wähler und Bürger.

Die Interessen der milliardenschweren Herstellerkonzerne werden vor den Interessen der Verbraucher und der Kindergesundheit gestellt. Favorit ist stets der Profit.

Wen kümmert es ernstzunehmend, dass Softdrink-Proben aus Deutschland durchschnittlich 17-fach höher mit Nerven-Giften (Pestizide)belastet sind, als im Trinkwasser erlaubt ist? – Verantwortliche hören und schauen wissentlich weg.

Spielt es für die Verantwortlichen eine Rolle, dass der Anteil an Früchten in konventionellen Säften gerade einmal rund fünf Prozent Frucht beträgt und dass hingegen der Anteil an allergieauslösenden Zusatzstoffen °, wie Aromen, Konservierungs - und Zuckeraustauschstoffen enorm hoch ist?

Wen interessiert es, dass Minderjährige immer weniger mit all diesen chemischen Stoffen in ihrer Umwelt zurecht kommen und dafür mehr mit Allergien, Ausschlägen, Asthma, Zahnschäden und Immunschwächen zu kämpfen haben?

Das Team von Antonio Molina-Diaz von der spanischen Universität Jaén interessierte sich für die Analyse von 102 untersuchten Softdrinks aus 15  verschiedenen Ländern. Einhundert verschiedene Pflanzenschutzmittel wurden unter die Lupe genommen (Analytical Chemistry, Bd.80, S.8966, 2008).
       
Die Chemiker fanden heraus, dass zwei Drittel der Proben, drei oder mehr Pestizide enthielten. In manchen Limonaden wurden sogar bis zu sieben verschiedene neurotoxische Gifte gefunden. 17 Proben waren lediglich Pestizid - frei. Elf davon stammen aus den USA und Andere, die auch gut abschnitten, stammen aus Russland und Marokko.

Die Erklärung grenzt an Horrorszenarien aus Science-Fiction-Filmen:


Die pestizidfreien Softdrinks enthielten zwar keinen Fruchtsaft, dafür aber jede Menge an künstlichen Aroma- und Ersatzstoffen. Laut Bedenken der Forscher müsse man allerdings noch prüfen, ob dort möglicherweise noch Pestizide verwendet werden, die in der Europäischen Union verboten sind, und nach denen in dieser Studie nicht gefahndet wurde.

Belastete Europäer - Briten und Spanier an vorderster Front


Besonders hoch waren die Pestizidkonzentrationen der spanischen und aus Großbritannien stammenden Softdrinks. Acht deutsche Proben lagen im mittleren Bereich.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) war bisher nicht in der Lage weitere Informationen zu diesen Studien-Auswertungen zur Verfügung zu stellen, heißt es. Jochen Heimberg, Sprecher des BVL, sagte dazu: "Weder im Lebensmittelmonitoring, noch im bundesweiten Überwachungsplan, noch in der nationalen Berichterstattung zu Pflanzenschutzmittelrückständen ist das Thema bisher behandelt worden".

Grenzwerte für Limonaden sind nicht vorhanden. Die gefundenen Mengen sollen demnach unter dem Wert liegen, der nach EU-Bestimmungen in Früchten erlaubt ist.  Was spielt das für eine Rolle, wenn statt einer Pestizidminimierung eher Grenzwerte erhöht werden und dennoch deutliche Grenzwertüberschreitungen des beinhalteten Trinkwassers - halber Mikrogramm Pestizid pro Liter Trinkwasser - nachgewiesen wurden?

Die 17-fache Menge an GIFT in deutschen Proben

- Gifte, die sich im Fettgewebe einlagern und somit zu Adipositas (Fettsucht) führen können
> Hersteller der Chemie- und Diätprodukte PROFITieren.

- Nervengifte, die die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit ^ unserer Kinder hemmen und zu kognitiven Verhaltensauffälligkeiten führen können
> Hersteller der Chemie- und Psychopharmaka PROFITieren.

- Gifte, die sich in ihrer heutigen Beschaffenheit im Muskel-, Knochen-, Nerven-, und Bindegewebe anreichern und sich kaum binden bzw. ausschwemmen lassen
> Hersteller der Chemie- (Multiple Sklerose, Polyneuropathien, Chronische Inflammationen und Schmerzen möglich) und Anti - Rheumatika PROFITieren.

- Gifte, die sich bei Wiederherstellung von Mischkulturen, gesteigerter Förderung des Bioanbaus, vergrößertem Bewusstsein der Verbraucher, Erhöhung des Verantwortungsbewusstseins der Hersteller und politisch Verantwortlichen, gewissenhafter Aufklärung der Konsumenten und Nutzung der Alternativen zu Pestiziden (Neem - Baumprodukte als Beispiel), vermeiden ließen.

Wer oder was wird von dieser Kurzsichtigkeit und der steigenden Zahl an schadstoffbedingten Erkrankungen PROFITieren?


- Niemand und Nichts – Nicht wirklich, denn finanzieller PROFIT gewährleistet ein Überleben nicht!

EIN UMDENKEN IST ERFORDERLICH - CHANGE auf verschiedensten Ebenen!

Einen ersten, wenn auch zu minimalistischen Schritt, fordern die Chemiker aus Spanien.

Da Kinder etwa vier mal so viel Softdrinks trinken wie Mineralwasser, fordern die Chemiker eine dringende Umsetzung neuer Sicherheitsstandards für Softdrinkgetränke ein. Da der Großteil an Pestiziden aus den Zitrusfruchtschalen stammt, könnte die Giftmenge mit relativ wenig Aufwand reduziert werden.

Den Getränkeherstellern ist die bisherige Kostenersparung aufgrund einer Unterlassung von Wasch- und Schälvorgängen wichtiger, als Gesundheitsrisiken von ihren Kunden abzuwenden.
Alles eine Frage der Kalkulation?

Ob Hersteller weiterhin so unverantwortlich und menschenverachtend agieren würden, wenn nicht mehr der Verbraucher eine Vergiftung und einen kausalen Nachweis zu ihrer Erkrankung erbringen müsste?

Ob Hersteller und Politiker weiterhin so achtlos mit der Kinder-/ und Menschengesundheit umgehen würden, wenn sie jeweils "persönlich" zur Verantwortung gezogen werden würden?

Ob Hersteller weiterhin so kalkulieren würden, wenn der Gewinnanstieg durch Bioproduktvertrieb noch größer wäre als „nur“ rund 25 %, wie derzeit?

Ob Pestizid – und/oder pestizidbelastete Produkthersteller und Politiker ihren Kindern wohl auch die ganze Palette an Pestizid- und Schadstoff - Produkten unter den Weihnachtsbaum legen?
- SICHERLICH NICHT, denn wer will schon seine eigenen Kinder "vergiften"? ^ pdf

Würde jeder Verantwortliche mit seinen Mitmenschen und seiner Umwelt so umgehen, wie mit den eigenen Kindern, würde eine gesündere und somit saubere Inn- und Umwelt allgegenwärtig sein:

-    Kinder müssten kein Ritalin nehmen
-    Produkte könnten guten Gewissens konsumiert werden
-    Autohersteller würden mit schadstoffreduzierten Autos (bisher rund 2500 verschiedene Chemikalien in der Atemluft in Neuwagen / über viele Monate in hohen Konzentrationen nachweisbar) mehr Umsätze erwirtschaften können
-    Kinderspielzeug ^ könnte bedenkenlos verschenkt werden
-    Fischer hätten noch immer reichlich Fische in ihren Netzten
-    Sorgen wegen überfischter Gewässer wären unnötig
-    Amphibien und Neugeborene würden nicht immer mehr verweiblichen
-    Die Fortpflanzungsfähigkeit ° von Mensch und Tier wäre nicht gefährdet
-    Die Giftkonzentration in Innenräumen ^ würde vermindert werden
-    Erneuerbare Energieressourcen würden auch in Deutschland mehr genutzt werden können °
-    Rund 50 % aller Schulen wären nicht mit einem "Zuviel" an Schadstoffen (VOC`s) angereichert
-    Medikamente würden wesentlich gewissenhafter an die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Patienten angepasst werden
-    Kassenleistungen würden ganzheitsmedizinische Therapiekonzepte beinhalten
(statt bisheriger 450 Mrd. € Belastung des Gesundheitssystems, die sich lt. Studie fast halbieren ließe

lnsbesondere in den Bereichen der Produktherstellung, Umwelt und Gesundheit würde baldigst von blinder und kurzsichtiger Verhaltens- und Umsetzungsstrategie abgesehen werden. Weitsichtige und humane Lösungsansätze könnten ein "Change" zum Erhalt aller Lebensgrundlagen ermöglichen.

Hierfür erfordert es Charaktere  und Köpfe, die für solche Denkstrukturen nicht nur gewählt und befugt sind, sondern auch befähigt.

Die Hoffnung stirbt zuletzt - Das schwächste Glied zuerst = Unsere Kinder!


Fröhliche Weihnachten mit pestizidfreier Bio – Limonade und einem dioxinfreien Braten aus dem Bioladen um die Ecke, für eine genüsslich gedeckte Weihnachtstafel und mit chemiefreien Geschenken unter dem Öko – Tannenbaum ° – Profit ohne Reue – Genuss pur!

Weiterführende Links:

   ° Teesorten mit Pestiziden belastet
   ° Europas psychische Gesundheit
   ° Dosis des Gifts
   ° Du bist was Du isst

 
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