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Neue Energiequellen: Portugal macht´s mit der „Seeschlange“ vor

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Das weltweit erste Wellenkraftwerk ging in Portugal ans Netz.

Portugal zeigt in der Nähe von Porto auf, dass Innovation in bezug auf Umweltschonung auch in die Praxis umgesetzt werden kann.
Es handelt sich dabei um eine 150 Meter lange Konstruktion in der Form einer Schlange, die durch drei im Inneren liegende Generatoren, Wellenbewegungen in Strom umwandelt.

Die „Seeschlange“ wurde am 23. September offiziell eingeweiht und gehört zum ersten schwimmenden und kommerziell genutzten Wellenkraftwerk der Welt.

Symbolisch gesprochen, sagte die Sprecherin des Verteidigungsministeriums: "Ein kleiner Schritt für Portugal, ein großer für die Menschheit"

Dieses für Portugal sehr wichtige Experiment ist ein Bestandteil eines ehrgeizigen Vorhabens. Die Zielsetzung ist es, Strom aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen. Eine große Windfarm ist bereits im Norden am Entstehen. Solarkraftwerke produzieren Strom im Süden und auch Stauseen speisen bereits Elektrizität ins Netz.

Bereits 2006 konnte Portugal rund 30 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien beziehen.
Für das Jahr 2010 wird der Anteil von 39 Prozent angestrebt. Der Durchschnitt in Europa liegt weit unter diesem Ergebnis. So lassen sich z. b. die Bemühungen Deutschlands zur Klima - und Umweltschonung lediglich mit 14 Prozent Anteil an erneuerbaren Energien bemessen.

Die Portugiesen machten sich als Seefahrervolk und Entdecker der Kontinente einen Namen und nun sind sie dabei ihre Pionierveranlagung auch im Bereich der erneuerbaren Energien zum Leben zu erwecken.

So sagte der Wirtschaftsminister Manuel Pinho an Bord der Côrte-Real: "Wir nutzen den Wind, die Sonne, das Wasser und jetzt auch die Wellen".

Der produzierte Strom soll rund 500 Haushalte versorgen. Weitere 25 der Röhrenkonstruktionen sind in Planung. Drei Millionen Euro kostet jede Konstruktion. Den Bau der Generatoren hat die Firma „Pelamis Wavepower“, aus Edinburgh, übernommen.


 
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