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Gesunde Kinder - Was man vor, während und nach der Schwangerschaft beachten sollte

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Frauen die sich ein Kind wünschen, sollten schon vor der Schwangerschaft einige Dinge beachten, damit ihr Wunschkind auch gesund das Licht der Welt erblickt.

Empfehlenswert ist in erster Linie eine vollwertige, am besten biologische Ernährung, sowie regelmäßige Saunabesuche und Bewegung.

Was leider viel zu wenig Beachtung findet ist, dass sich der Körper einer Frau nach einer Schwangerschaft um 40% über das Neugeborene entgiftet.

Da ist es durchaus ratsam, vor der Schwangerschaft, eine Entgiftung oder/und Entschlackung durchzuführen. Umweltgifte gefährden sonst während der Schwangerschaft nicht nur die werdende Mutter, sondern leider auch das ungeborene Kind.

Das ungeborene und leicht angreifbare Leben wird heutzutage schon im Mutterleib einer Vielzahl von Chemikalien ausgesetzt. Alltagsprodukte wie z.B. nickelhaltige Konservendosen, krebserregende und azofarbenhaltige Kleidungsstücke, weichmacherbeinhaltende Lebensmittelverpackungen, teflonbeschichtete Pfannen und pestizidverseuchte Lebensmittel machen es einer unerfahrenen, werdenden Mutter nicht gerade einfach ihr Leben und das ihrer Familie zu schützen.

Über Hautkontakt oder die Atmung gelangen die meisten schädlichen Stoffe ungehindert in den Organismus und somit auf direktem Wege in unsere Blutbahnen und Gehirne. Schwermetalle wie Blei, Cadmium und Nickel, Insektizide, Herbizide, Fungizide, Weichmacher, PCB(polychlorierte Biphenyle) und viele andere giftige Stoffe gefährden somit unsere Nachkommen und deren Eltern.
 
In der Schwangerschaft sollte eine Mutter auch allergieauslösende Umweltfaktoren wie Hausstaubmilben, Luftschadstoffe und Schimmelpilze aller Art meiden.

Rauchen – die qualmende Gefahr

Zigarettenrauch enthält ca.3500-4000 verschiedene Substanzen. Mehr als 40 Inhaltsstoffe wie Teer, Arsen, Benzol, Cadmium, Blausäure, Blei und Kohlenmonoxid können einem Neugeborenen über eine nichtrauchende Mutter und einer rücksichtsvollen Umgebung erspart werden. Verqualmte Räume sollten unbedingt gemieden werden, denn es sollte nicht vergessen werden, dass auch passives Rauchen der Gesundheit schadet [1].

Weitere Vorteile, die für einen Rauchstopp sprechen, sind:

  • das Risiko einer Fehlgeburt wird geringer
  • die Gefahr einer Frühgeburt wird um die Hälfte reduziert
  • das Baby hat eine größere Chance normalgewichtig auf die Welt zu kommen
  • das Risiko einer Totgeburt wird um ein Drittel gesenkt

Ist das Kind erst einmal auf der Welt, könnte es ratsam sein, die Muttermilch auf Schadstoffe untersuchen zu lassen. Oftmals überträgt die Mutter beim Stillen, über die fetthaltige Muttermilch, einen Großteil der gespeicherten Gifte auf ihr Kind. Ca. 350 verschiedene Schadstoffe konnten in Muttermilch nachgewiesen werden. Der Säugling wird ohne Vorsichtsmaßnahmen demnach nicht nur im Mutterleib, sondern auch bei der ersten, wichtigen Nahrungsaufnahme gefährdet.

"Synthetische Chemikalien sind laut BUND besonders für Säuglinge und Kleinkinder extrem gefährlich. Wichtige Entwicklungsprozesse können gestört werden und Schädigungen des Immunsystems und Krebserkrankungen können die Folgen sein."

Hinweis: Die Untersuchung der Muttermilch kann meist kostenlos oder gegen einen geringen Unkostenbeitrag bei den zuständigen Gesundheitsämtern der Städte veranlasst werden.

Viele werdende, oder frischgebackene Eltern ziehen meist in eine neue, meist größere, Wohnung, die eine umfassende Renovierung nötig macht. Leider wird dabei oft außer Acht gelassen, dass die neuen, chemischen Farben und Lacke in die Raumluft ausdünsten. Wir bzw. auch unsere Kinder nehmen diese lösemittelhaltigen und oftmals allergieauslösenden Schadstoffe über die Atemluft auf. Weitere Schadstoffe, insbesondere auch die physikalischen, in unserer unmittelbaren Wohnumgebung tun ihr Übriges.

Bitte achten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit und auch der Ihrer Angehörigen und Nachbarn auf:

  • die Verwendung von ausschließlich schadstoffarmen Lacken und Farben
  • regelmäßige Lüftung in Innenräumen
  • die Wahl unbelasteter, natürlicher Fußböden (z.B: Fliesen, Kork, Linoleum)
  • Schadstoffüberprüfung der Matratzen, insbesondere der Babymatratze (Plötzlicher Kindstod soll damit in Zusammenhang stehen) [6]
  • gründliches Waschen aller Kleidungsstücke bevor das Kind sie zum ersten Mal trägt
  • den Erwerb von kbA (kontrolliert biologischer Anbau) - Naturtextilien (Hersteller von Naturtextilien verwenden nur kbA - Baumwolle oder Wolle aus biologischer Tierhaltung)
  • Vermeidung der "geliebten" Stoppersocken, Matschhosen oder Regenhosen (Schadstoffbelastung = oft zu hohe Konzentration an Weichmachern und allergieauslösender, krebserregender Schadstoffe)
  • den Vorzug von gebrauchter Kleidung (Kosten- und Schadstoffminimierung durch vorhergegangene Auswaschungen
  • die Wahl des richtigen Spielzeugs (wichtig ist PVC- und Phtalatfreiheit)
  • Umwelt- und Gesundheitsverträgliches Spielzeug (z.B: " Spiel gut"-Zeichen/ bei farbigen Teilen kann man an der Oberfläche reiben, um zu sehen ob sich     die Farbe löst)
  • den Verzicht von stark riechendem Spielzeug
  • das Meiden von schädlichen Strahlungsquellen wie z.B.
    • Babyphone (Strahlungarmut = Senden bei Schallereignis - bevorzugen wenn unverzichtbar?)
    • DECT-Technik-Telefone (pulsierende Strahlung kabelloser Telefone)
    • Mikrowellenquellen
    • W-LAN (Spielkonsolen Vorsicht), UMTS, WIMAX und Mobilfunk-Technologie (elektrische Felder haben nichts in Kinderbettnähe zu suchen)
    • Sendefunkmasten (nicht näher als 400 m)
    • in der Nähe von Bahngleisen
    • Hochspannungsmasten
    • in Radarnähe

Sondermülldeponie Mund = Amalgam in Zahnfüllungen

Amalgam besteht rund zur Hälfte aus Quecksilber. Quecksilber ist persistent und kann in der Umwelt zu Methyl-Hg umgewandelt werden, die toxischste Form überhaupt, die plazentagängig ist und auch die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann. Es akkumuliert im menschlichen Körper und in der Tierwelt und reichert sich auch in der Nahrungskette an (Fische, Pilze etc.). Besonders risikoreich ist dies für Schwangere und Kinder, die kontaminierten Fisch essen.

"Mit Umweltgiften belastete Frauen können nicht schwanger werden (z.B. Zahnarzthelferinnen). Frauen mit einer maximalen Ausscheidung von 500 bis 36.000 mcg Quecksilber/g Kreatinin nach 2 Stunden, hatten anovulatorische, therapieresistente Zyklusstörungen oder Gelbkörperinsuffizienzen; wiederum andere haben schon nach 1-3 Monaten einen Abort [3] oder die Kinder werden tot geboren. Kommen sie lebend zur Welt, so gibt es nachgeburtlich Probleme, die man meist nicht in Zusammenhang mit dem Quecksilber sieht, weil man nicht gezielt danach sucht. Frühgeborene oder Totgeborene werden, wenn überhaupt, auf Gendefekte und Toxoplasmose untersucht, andere Ursachen werden außer acht gelassen."[2] "Mütter entgiften sich mit 60% ihrer Quecksilbermenge über die Plazenta und während des Stillens an das Erstgeborene Kind, auch wenn die Amalgamplomben entfernt sind, ist immer noch genügend Quecksilber in den Depots vorhanden, um eine Schädigung des Kindes zu bewirken. Besonders organische Quecksilberverbindungen (Fischverzehr) werden leicht über die Plazenta und mit der Muttermilch auf das Kind übertragen. Bei plötzlichem Kindstod fand man im Gehirn hohe Quecksilberkonzentrationen und in der Kernspinntomographie Veränderungen durch Metalleinlagerungen. Bei anderen geschädigten Kindern fand man Veränderungen durch Quecksilber im Gehirn wieder, und zwar in höheren Konzentrationen als beim Erwachsenen mit 7-8 Amalgamplomben. Die Folgen: Lernstörungen, Autismus, Hyperaktivität, Neurodermitis, werden heute meist mit psychischen Ursachen in Verbindung gebracht, auch mit praenatal oder überhaupt gestörter Mutter-Kind-Beziehung. Was das Quecksilber betrifft, ist dies sicher korrekt." [4]

Nach Dr.Klinghardt ist Quecksilber im Gehirn verantwortlich für diverse Erkrankungen. Sie können unter Anderem mittels Kernspinntomographie leicht nachgewiesen werden:

  1. Nervenerkrankungen: M.Alzheimer, multiple Sklerose, amyotrophe Lateralsklerose, M.Parkinson, Gedächtnisstörung, Schwindel, Depressionen, Wutanfälle, Schüchternheit bei Jugendlichen, Stottern, Lernstörungen, Legasthenie, Seh- und Hörstörungen mit Tinnitus.
  2. Organische Erkrankungen: Nieren und Leber, im Knochenmark (Leukämie) auch in Form gutartiger und bösartiger Tumore; jeder der untersuchten Tumore hatte einen hohen Quecksilbergehalt.
  3. Immunschwäche und gleichzeitige Antibiotikaresistenz durch das Quecksilber.
  4. Gelenkprobleme, Rheuma und Fibromyalgie.
  5. Darmsymptome mit Verstopfung und Candidainfektionen

Dr.med Walter Wortberg, Arzt für Allgemein- Umwelt und Tropenmedizin, stellte anhand der "Tübinger Studie" fest: "Quecksilber wird während der Schwangerschaft von der Mutter über die Plazenta auf den Feten übertragen. Eigene Untersuchungen von Müttern, die Amalgamträgerinnen waren, ergaben, dass sie noch zum Zeitpunkt der Untersuchung mit Schwermetallen belastet waren."[5]

Wohnumgebung:

Eine gesunde Wohnumgebung sorgt für gesunde Bewohner und glückliche Kinder. Verschiedenste Studien beweisen gehäufte Erkankungsquoten bei außergewöhnlichen und unnatürlichen Umweltbelastungen.

Da Vorsorge besser ist als Nachsorge, wäre es ratsam, bereits beim anstehenden Umzug nicht in die Nähe folgender Faktoren zu ziehen:

  • Kernkraftwerke [9]
  • Kohlekraftwerke (ein Anfang ohne Ende an diversen Luftschadstoffen inkl. Blei, Arsen und Bioziden)
  • Umspannwerke (Strahlung)
  • Müllverbrennungsanlagen (Repertoire an Schadstoffen)
  • Flughäfen (Lärm, Smog, Treibstoffe, Radar)
  • Militärstützpunkte
  • Bahnhöfe (Strahlung, Lärm)
  • Friedhöfe (Blei)
  • Sendefunkmastenstandorte (Strahlung)
  • Klärwerke
  • Vielbefahrene Straßen (Feinstäube-Luftschadstoffe)

Zusammengefasst kann festgehalten werden:

Wer umsichtig und bewusst an Fortpflanzung denkt, erhöht die Chancen für eine schönere Schwangerschaft, gesündere Babys, stressfreiere Elternschaft und ein bewussteres Leben auf Erden. Allzeit Kindersegen!

Quellen:
[1] bips.uni-bremen.de/rauchen/2.html
[2] Dr.med.H. M. Schreiber, Ärztin für öffentliches Gesundheitswesen / Rowland et al. 1992
[3] Donat et al.1990,Cordier et al 1991
[4] http://www.think-fitness.de/html/amalgam.html
[5] Dr. Walter Wortberg
[6] Zeitschrift für Umweltmedizin
[7] Kinderhirn in Not - Wolfgang Krug
[8] Ionescu J. G., Ressler-Antal L., Rüffer A.: Optimaler Start ins Leben - Allergievorsorge beginnt schon im Mutterleib. Neurodermitis, 47, 6-7, 2006 =  http://www.spezialklinik-neukirchen.de/
[9] Blutkrebs bei Kindern in der Umgebung von Kernkraftwerken =  http://www.umweltrundschau.de/cms/the-news/162
[10]Amalgam in Zahnfüllungen - 70 Nichtregierungs-Organisationen weltweit sind dagegen
http://www.umweltrundschau.de/cms/the-news/551
[11]Zeromercury http://www.zeromercury.org/UNEP_developments/1-bender-let.pdf
http://www.zeromercury.org/UNEP_developments/Agenda-22oct09.pdf
[12]) Die Belastungen der Kinder mit Phthalaten sind zu hoch! Der Kinder-Umwelt-Survey (KUS)/ deutschlandweite Studie/ 1790 Kinder hinsichtlich- Umweltbelastungen Telegramm: umwelt + gesundheit, Information des Umweltbundesamtes, Ausgabe 05/2009, 27.8.2009;
Originalveröffentlichung des UBA unter http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3822.pdf).

 
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