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Tod zweier Piloten durch giftige Chemikalien an Bord von Flugzeugen?

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Karen Lysakowska und Richard Westgate starben im Alter von 43 Jahren.  Eine Obduktion und weitere Ermittlungen sollen Aufschluss darüber geben, ob auch diese Piloten aufgrund von Giftexposition an ihrem Cockpit-Arbeitsplatz zu Schaden gekommen sind. 

Wie lange werden Politik- und Luftfahrtverantwortliche wohl noch abwarten und sich ihrer Schuld entziehen, bis sie den wiederkehrenden Vergiftungen von Crews und Passagieren, durch giftige, kontaminierte Kabinenluft, ein Ende setzen?

Zwei der talentiertesten Piloten der British Airways, sind nach jahrelangen Beschwerden, verstorben. Behandelnde Ärzte, Anwälte, die Familie und sie selbst waren sich sicher, dass die Expositionen durch giftige Kabinenluft zur schweren Erkrankung und letzendlich auch zum Tode führte.

Immer wieder werden Cockpit- und Kabinenpersonal, durch giftige und teilweise auch rauchgashaltige Kabinenluft, zum Anlegen der Sauerstoffmasken gezwungen.
Die Medien berichten weltweit über diesen katastrophalen und nicht mehr hinnehmbaren Zustand. 

Wer wartet hier auf wen, um lebenserhaltende Maßnahmen zu ergreifen?

Sollte man eher fragen:

  •  Wer hat Angst vor wem und warum?
  •  Warum gibt es seitens der politisch Verantwortlichen keine adäquaten Gesetzesentwürfe?
  •  Kann es sein, dass es daran liegt, dass gerade die Luftfahrtindustrie gewaltig zum Wirtschaftswachstum beiträgt und deren Lobbyisten geschickt und strategisch den "gewählten" Köpfen nicht von der Seite weichen?
  • Warum führen die Airlines keine neuen Schutzsysteme, wie Warnmelder oder Filtersysteme ein?
  • Kann es sein, dass es auch daran liegt, dass solche Produkte mit gewaltigen Kosten verbunden sind und einem potentiellen Lieferanten/Produzenten (eigener Wahl) unvorstellbare Gewinne einbringen könnten?
  • Wo sind sie, die Entscheidungsträger mit Gewissen, Moral, Verstand, Fürsorgepflicht und Durchsetzungsvermögen?
  • Wieviele Vergiftete, Tote, Leidende und verunglückte Maschinen wird es wohl noch geben müssen?

Die Rechtsanwälte eines der verstorbenen Piloten, Herr Richard Westgate, wollen den Arbeitgeber des Verstorbenen (BA) verklagen. Sie meinten, sie würden für einen "Moment der Wahrheit", in der Flugzeugindustrie, sorgen wollen. Sie beabsichtigen auch damit den Beweis des "Aerotoxischen-Syndroms" zu erbringen.
Da das "Aerotoxische Syndrom" nicht weniger als die multiplen Symptome einer Vergiftung beschreibt, dürfte es wohl nicht so schwer sein, diesen schweren, meist chronisch verlaufenden, physischen und neurologischen Folgeerkrankungs-Symptomkomplex, durch den Nachweis von Giftstoffen, zu objektivieren.

Tausende von Piloten sind zurzeit "fluguntauglich", glaubt ein Fachmann / Arzt. Amtliche Aufzeichnungen der Zivilluftfahrt-Behörden zeigen, dass Sauerstoffmasken von Piloten und der Kabinenbesatzung mindestens fünfmal pro Woche, zur Bekämpfung giftiger Gase, gezogen werden. In vielen Fällen sind Besatzungsmitglieder informiert und wachsam, Passagiere verbleiben allerdings oftmals ahnungslos. Die Nervengiftgefahr, mit der sie sich gerade auseinandersetzen, bleibt unbemerkt.

Da die Symptome einem Kater, der Flugangst, einer Panik oder dem Beginn einer Grippe sehr ähneln, verbleiben Passagiere in fälschlicher Annahme, bezüglich auftretender Folgesymptome, also hilf- und ratlos.

Die Atemluft, die in Passagierflugzeugen bereitgestellt wird, strömt über ein Triebwerks-Zapfluftsystem als öl- und schadstoffangereicherte, also ungefilterte Luft, in den Flugzeuginnenraum ein. Jede Ölleckstelle kann bei hoher Temperatur die Freigabe einer gefährlichen Giftstoff-Gasmischung, einschließlich potenziell toxischer Organophosphate, freisetzen. Diese Giftgasgemische wirken in Kombination mit einer Vielzahl anderer Schadstoffe, wie z.b. Flammschutzmittel in Sitzen, Weichmacher in der Flugzeugverkleidung und Pestiziden, die regelmässig auf verschiedensten Strecken und in Werften zum Einsatz kommen.

Personen, die durch kontaminierte Kabinenluft am meisten gefährdet werden sind Piloten, Kabinenbesatzungsmitglieder und Vielflieger. Auch Ältere, Kinder und Menschen bei denen bereits eine Vorerkrankung oder eine epigenetische Genmutationen nachweisbar ist, sollten solche Giftcocktails unbedingt vermeiden.

Rund jeder 2. Bewohner eines Industrielandes hat heute mit einem genetisch bedingten, reduzierten Entgiftungsstoffwechsel zu kämpfen. Diese setzen sich durch die Kontamination in Flugzeugen einer kaum vorstellbaren, großen Gefahr aus (Genetische Polymorphismen). Ein Trugschluss wäre es jedoch anzunehmen, dass es Menschen gibt, die gegen solche hochgradig toxischen Nervengifte resistent sind.

Viele Piloten und Kabinenbesatzungsmitglieder beklagen sich über Kopfschmerzen und diversen, anderen Symptomen wie Konzentrations- , Denk- und Gleichgewichtsstörungen, Lähmungserscheinungen, gesteigerte Müdigkeit und Ein-/Durchschlafstörungen, Taubheitsgefühle und andere, nervenbedingte Missempfindungen. Häufig werden diese Beschwerden seitens der verantwortlichen Behörden, Arbeitgeber, behandelnden Flieger-/Ärzte, Berufsgenossenschaften und Gerichte ignoriert, heruntergespielt, belächelt oder gar als selbst ernannt bezeichnet, so berichtet es immer wieder die Betroffenenseite.

(Befangene) Ärzte/Betriebsärzte/Fliegerärzte und behördlich bestellte Gutachter machen sich regelmäßig des ärztlichen Kunstfehlers und der unterlassenen Hilfeleistung strafbar. Es bleibt der Verdacht, dass sie am laufenden Band Fehldiagnosen und Falschgutachten durchführen. Da immer noch gilt „Wo kein Kläger, da kein Richter“, sehen sich die „selbsternannten“ Giftexperten (die meist keinerlei Kompetenz in Toxikologie nachweisen können) in täuschender Sicherheit. Daher bleiben seit Jahrzehnten betroffene Opfer (Flugbetriebs-Giftopfer) ohne Unterstützung, adäquater Diagnostik- und Therapie und Anerkennung ihrer berufsbedingten Vergiftungserkrankung.

Die Pilotin Frau Lysakowska galt als eine der talentiertesten Pilotinnen ihrer Generation und erhielt vor 2o Jahren eine besondere Auszeichnung. Obwohl sie ihre Chefs (BA) um Hilfe angefleht hatte, musste sie ihre Flugdiensttätigkeit aufgeben. Noch in 2006 schrieb sie, dass es ihr Ziel sei, wieder gesund zu werden und ihren Dienst als Pilotin fortzusetzen, statt einen in die Länge gezogenen („protracted legal battle“), gesetzlichen Kampf zu kämpfen, aufgrund der Exposition in kontaminierter Kabinenluft und der daraus resultierenden Folgen für ihr Leben. Frau Lysakowska bekräftigte: „but if I have to I will.” Es scheint, dass ihr bewusst war, welche Schwierigkeiten Mitbetroffene / Kollegen bei der Erbringung des Kausalitätsnachweises haben. Sie leiden nicht nur an gesundheitlichen und sozialen Folgen einer Vergiftung am Arbeitsplatz, eines „Betriebsunfalls“ (fume-Event = Öl-/Rauchgasvorfall), sondern müssen oftmals auch beschämende, entwürdigende und diskriminierende Unterstellungen, seitens ihrer Vorgesetzten und befangenen „Rechts- und Wissenschaftsverdreher“ ertragen. An mancher Stelle bleibt den Betroffenen nur der Widerspruch und die Strafanzeige wegen Befangenheit, Falschgutachten und untersagter Hilfeleistung. Da der Druck seitens Kranken- und Rentenkassen, Berufsgenossenschaften und Arbeitgebervertretern nicht selten strategisch aufgebaut zu sein scheint, finden sich Betroffene, seit vielen Jahren, mit falschen Diagnosen (Psychische Erkrankungen, MS, Parkinson, Krebs etc.) und Abfindungen ab, die ihnen keineswegs langfristig weiterhelfen.

Die letzte Entscheidung in Bezug auf erforderliche Befund- und Therapieaufnahme trifft laut Gesetz immer der Arzt (ultima Ratio). Dennoch reagieren Leistungserbringer regelmäßig mit der Verweigerung nötiger Therapien und Diagnostikverfahren. Sie berufen sich fälschlicherweise auf die Leistungskataloge und nicht darauf, dass der Arzt Alles zu erbringen hat, was das Leben seines Patienten erhält und schützt. Die fatalen Folgen, die daraus und ggf. aus
Unwissenheit entstehen sind, dass die Kombination der schwer toxischen Gifte (Nervengifte & Co.) noch jahrzehntelang in den Körpern der Vergifteten nachwirkt und den gesamten Organismus schädigen kann. Die Geschädigten entwickeln meist chronische, nervenbedingte und unheilbare Erkrankungen, die auch zum Tode oder einer unheilbaren Krebserkrankung führen können.

Die Piloten Frau Lyakowska litt sehr unter den Vergiftungssymptomen und Einschränkungen in Folge und verstarb nach langen Qualen an der Folgeerkrankung Krebs. 

Der verstorbene Pilot Herr Westgate, war nicht verheiratet und hatte keine Kinder. Er zählte, wie seine Kollegen, zur Hochrisikogruppe in Bezug auf Erkrankungen durch flugbetriebsbedingte Schadstofferkrankungen („Aerotoxisches Syndrom“ / andere Beschreibung für Luftfahrtbedingte - Vergiftungssymptome), davon ist sein Flugmediziner und Luftfahrtexperte Dr. Michel Mulder überzeugt. Er verstarb am 12. Dezember 2012 in Amsterdam, wo er sich seit einem Flug in die Schweiz, nach einem „Diverting“ (Flugzeug-Umkehr) nach Amsterdam, in Behandlung befand. Er hatte zu dem Zeitpunkt all seine Hoffnung auf Heilung seiner Erkrankung aufgegeben. Alles, was Pilot Westgate wollte, war es zu fliegen, sagt Dr. Michel Mulder. Seine Leidenschaft, das Fliegen, kostete ihn sein Leben. Er war ein ambitionierter Weltrekord – Paraglider. Im August 2012 nahm er noch von dem ehemaligen Navy-Piloten Prinz Andrew eine Auszeichnung entgegen.
Richard Westgate war seit 1998 Pilot der zivilen Luftfahrt. Bis er 2007 zu British Airways wechselte, flog er kleinere Maschinen. Er hatte erhebliche, gesundheitliche Beschwerden und litt unter Gedächtnisverlust, anhaltenden Kopfschmerzen, chronischer Erschöpfung und Stimmungsschwankungen. In 2011 „groundete“ er sich selbst, nach einem Unfall, entzog sich sozusagen die Flugfähigkeit.
Dr. Mulder, der selbst für die KLM geflogen ist und wie viele andere Piloten an ähnlichen Symptomen litt, ist der Ansicht, dass Richard an der Angst seinen Job zu verlieren und den Arbeitgeber anzusprechen, gescheitert ist. Wie andere betroffene Kollegen hatte er sich zuvor auf dem privaten Wege medizinisch-ärztlichen Rat eingeholt. Er war bestrebt irgendwelche Makel und Dokumentationen zu seiner Verfassung zu vermeiden. Gerade weil er ein sehr talentierter Athlet war, soll es sehr traurig gewesen sein, mit anzusehen, wie er „Biss“ und Leistungsfähigkeit verlor.

Viele, die unter dem „Aerotoxischen Syndrom“(Vergiftung) leiden, werden, wie wohl auch Richard Westgate, mit „Depression“ falsch diagnostiziert. Es besteht noch zu wenig Aufmerksamkeit und Kenntnis bezüglich der flugbedingten Vergiftungserkrankung („Aerotoxisches Syndrom“). Manche der Symptome lassen eine Parkinson- oder/und Multiple Sklerose-Erkrankung vermuten. Dr. Michel Mulder sagte im Interview: „There needs to be an understanding of this but it’s wilfully not recognised. The airline industry knows how huge the implications would be.”

Wenn man gründlich die Verhaltens- und Reaktionsweisen Verantwortlicher beobachtet, gewinnt man den Eindruck, dass willkürlich Fakten und nötige Informationen zurück gehalten werden. Aus Angst vor Image- und Umsatzverlust vermeidet man überfällige Maßnahmen und Wahrheitssuche. Wie sollte das Verhalten der Verantwortlichen-Seite anders interpretiert werden können?

  • Regelmäßig werden Crewmitglieder an Flughafenkliniken, nach Giftvorfällen abgewiesen, Urin- und Blutproben verschwinden oder werden als nicht verwertbar dargelegt?
  • Immer wieder wird berichtet, dass Vorfälle gar nicht, zu spät oder verfälscht gemeldet werden.
  • Bereits in den 90er Jahren ließ man staatsanwaltliche Ermittlungen einstellen.
  • Immer wieder berichteten Betroffene über den Erhalt von Schweigegeldern.
  • Berufsgenossenschaften antworten teilweise nicht auf Berufsunfallanzeigen, ignorieren weitergeleitete, objektivierte Studienergebnisse und Befunde oder trauen sich sogar zu behaupten, dass sich das schwer toxische Nervengift TCP und seine Abbaustoffe im Körper abbauen.
  • Fliegerärzte argumentieren Geschädigten gegenüber sie haben evtl. auf Chemiehalden gewohnt oder würden sich die Vergiftung nur einbilden.
  • Immer wieder berichten Betroffene darüber, dass die Arbeitgeber und Behörden Druck aufbauen und z.b. Krankmeldungsfristen als Anlass suchen um ihrer Leistungspflicht zu entkommen.

Zusammengefasst kann man sagen, dass sich die Folgen von Giftgas- und Fume-Events für Crewmitglieder und Passagiere zu einer Kaskade von desaströsem Ausmaß entwickeln können.

Dass Zusammenhänge zwischen Krankheit, Todesfällen und Giftexposition, Öl-Rauchgasvorfällen, an Bord von Flugzeugen, hergeleitet werden, teilweise auch mit tödlichem Ausgang, ist zwar von vielen einzelnen Bedingungen abhängig, leider jedoch nicht selten.

Dass der Tod dieser beiden Piloten in die Öffentlichkeit kam, ist lediglich dem Mut der behandelnden Ärzte, der beauftragten Anwälte und der loyalen Familenangehörigen zu verdanken. So viel Courage, Loyalität, Kompetenz und Wille können nur relativ wenige der Betroffenen in Anspruch nehmen. Die Meisten werden ihrem Schicksal überlassen und kämpfen den Kampf der Vergessenen.

Die Familie des verstorbenen Piloten Westgate wartet nun auf die Ergebnisse seiner Autopsie, die in Holland durchgeführt wird. Wünschen wir den Angehörigen viel Glück und Kraft. Sollten sich die Giftstoffe nachweisen lassen, was in der Regel im Fett- und Nervengewebe auch möglich ist, wird die Familie viel Geduld und Nerven benötigen. Sie haben es schließlich, wie die noch lebenden Opfer, mit einer riesigen Lobby gegen die Wahrheitsfindung zu tun.

Noch bevor der Pilot Westgate verstarb, beauftragte er seinen Rechtsanwalt, der auch Pilot ist, BA wegen der körperlichen Verletzung zu verklagen. Der Rechtsanwalt ist sich sicher, dass BA dafür verantwortlich ist, dass die Gesundheitsregulierungen für den Umgang mit Gefährlichen Substanzen nicht eingehalten werden. Da die Fluggesellschaften fürsorgepflichtig sind, haben sie auch für die Einhaltung einer gesundheitlich unbedenklichen Arbeitsumgebung und Atemluft Sorge zu tragen. Es gibt bisher kein qualifiziertes Biomonitoring in Form von öffentlich bekannt gemachten Raumluftmessungen. Obwohl Raumluftdetektoren zur Verfügung stehen, werden sie nicht genutzt.

Die Zeit, in der Airlines, Flugzeughersteller, "selbsternannte, befangene Experten" und Politker durch Falsch- und Fehlinformationen ungestraft davon gekommen sind, scheint ein Ende zu nehmen. Es sind einfach zu viele Menschen und Betroffene und Experten aus aller Welt, die sich diesen Skandal nicht weiterhin tatenlos ansehen wollen.

Westgates Anwalt befürchtet, dass den Airlines ein „Tsunami“ bevorsteht. Er hofft darauf, dass seinem Mandanten wenigstens nach seinem Tode Recht zugesprochen werden kann.

Die Arbeitgeber drückten den Angehörigen ihr Beileid aus. Hintergründe und Zusammenhänge zu der Giftexposition an Bord ihrer Passagierflugzeuge lehnten sie jedoch ab. Was auch immer sie noch sagen oder tun sollten, es kommt zu spät, so wie es für viele Andere zu spät kommen würde.

Die Studien- und Befundlage verschiedenster Opfer und wissenschaftlichen Arbeiten, zu Kontaminierter Kabinenluft, spricht für sich. Die Zusammenhänge zwischen der Giftstoffe an Bord, der toxischen Zapfluft und den irreversiblen Schäden von Crewmitgliedern und Passagieren lassen sich nicht mehr vom Tisch weisen.

Ein Riesendankeschön an alle Experten, Politiker und Medienmitarbeitern, die der Wahrheit treu bleiben!
Weiterführende Links und Infos zu Quellen, Studien, Presseberichten und wichtigen Fakten:

1.) TWO of British Airways’ most talented pilots have died after complaining of years of exposure to toxic oil fumes on board passenger planes. LINK:
http://www.express.co.uk/posts/view/373594/Dead-BA-pilots-victims-of-toxic-cabin-fumes
2.) The International Federation of Air Line Pilots’ Associations - 10 January 2013
Cabin air quality – Background: Cabin air in modern commercial jet aircraft (excluding Boeing 787) is taken directly from compressors in the engine compart-ments without filtering. Occasionally, oil fumes from the hot section of the engine leak into this air. This has been recognized by Regulation Authorities, scientists, airlines, occupational doctors, oil manufacturers, and crew unions. However, consequences of such leaks are not unanimously accepted.
3.) BÜNDNIS 90/Die Grünen: In der Drucksache 17/2916, des Deutsches Bundestages - 17. Wahlperiode 13. 09. 2010 ist am 17. September 2010, eine erneute Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
LINK: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/029/1702916.pdf
4.) Am 29. Juni 2010 stellte Michael Cramer, Mitglied des Europäischen Parlamentes und Sprecher der Grünen, im Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr (TRAN), an die Europäische Kommission eine schriftliche Anfrage (E-3044/10) zu dem Thema: „Gesundheitsgefährdung durch Zapfluft in Flugzeugkabinen.“
5.) Auszug des Gutachtens, welches im Rahmen staatsanwaltlicher Ermittlungen, Ende der 90er,  gegen DLH seitens des Giftexperten, Wissenschaftlers und Arzt Prof. Dr. H. Müller-Mohnssen durchgeführt wurde:
- Die Permethrin-Rückstände im untersuchten Airbus liegen mit maximal 690 mg/kg Kabinen-Staub in diesem oberen Bereich. Die Diskussion des Resultates auf der Basis toxikologischer Daten führt zu dem Ergebnis, dass die Pyrethroid-Exposition des fliegenden Personals Ursache der manifesten Erkrankung der mir bekannten Personen ist.
- Die Höhe der durch die Insektenbekämpfung in den Passagier-Flugzeugen der DLH bedingten Exposition liegt innerhalb des für den Menschen schädlichen Bereiches. Daher gilt die Feststellung, dass die Exposition in den Flugzeugen gesundheitsgefährdend ist, generell. Dadurch wird die Aussage der Probanden verständlich, dass auf Langstrecken jeweils etwa 2 bis 4 Kollegen einer Crew von 16 bis 18 Personen (im Mittel 17%) an ähnlichen Krankheitserscheinungen
leiden.
- Nach grober Abschätzung ist also damit zu rechnen, dass etwa 1.700 der 10.000 planmässigen Angehörigen des fliegenden Personals, aller deutschen Fluggesellschaften, bereits an einer Intoxikation erkrankt sind.
- Die Anzahl Betroffener wird sich ausweiten

6.) Müller-Mohnssen, H; Hahn, K: Über eine Methode zur Früherkennung neurotoxischer Erkrankungen (am Beispiel der Pyrethroid-Intoxikation). Gesundh.-Wes. 57, 214-222 (April 1995)
7.) Müller-Mohnssen, H. und HJ. Daheim.: Der "Wertewandel" im Arztberuf, am Beispiel der Insektizid-Intoxikation. In Pestizide und Gesundheit (W. Boedeker und C. Dümmler, Hrgb.), 229-273, 2. Auflg (1993). ISBN 9-7880-9860-0
8.) Abou-Donia, M.B. KENNETH R. WILMARTH: Neurotoxicity resulting from coexposure to pyridostigmine bromid, DEET and Permethrin: Implications of gulf war chemical exposures. J. Toxicol. Environm. Health, 48, 35-56 (1996
9.) Abou-Donia, M. Organophosphate ester induced chronic neurotoxicity (OPICN).    Contaminated Air Protection Conference: Proceedings of a Conference, held at Imperial College, London, 20-21 April 2005, Winder, C., editor, University of New South Wales, Sydney, 2005, pp 59-60.
10.) In der Drucksache 16/12179 – 2 – Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode stellte die Fraktion der BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN an die Bundesregierung folgende Fragen:1) Hat die Bundesregierung Erkenntnisse über die Gefährdung von Flugpersonal und Passagieren in diesem Zusammenhang (TCP)? Wenn ja, seit wann? 2) Ist die Bundesregierung der Auffassung, dass das Einatmen von erhitzten Triebwerksöldämpfen für die Gesundheit von Besatzungen und Passagieren unbedenklich ist? 3) Wie viele Meldungen von Besatzungen beim Luftfahrt-Bundesamt sowie der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung über Vorfälle mutmaßlicher Kontamination der Kabinenluft gemäß Verpflichtung nach § 5b der Luftverkehrs- Ordnung (LuftVO) wurden seit 2004 erfasst?  Die Bundesregierung antwortete unter Anderem am 5. März 2009: „Seit 2004 wurden vom Luftfahrt-Bundesamt 156 Meldungen erfasst, die sich auf Rauch oder Geruch im Flugzeug beziehen. Dies sind 4,3 Prozent der insgesamt 3 620 eingegangenen Meldungen.“

11.) Krank durch Kabinenluft! Eine Gefahr für die Flugsicherheit? VC, ver.di und UFO fordern eine unverzügliche, umfassende und unabhängige Untersuchung. In Verkehrsflugzeugen kommt die Frischluft für Cockpit und Kabine aus den Kompressoren der Triebwerke. Diese Luft kann mit giftigen Substanzen aus Triebwerksölen und deren Verbrennungsstoffen verunreinigt sein, die auch zu einem Risiko für die Flugsicherheit werden können…

12.) 18. Mai 2010 Arbeitsschutzkonferenz zum Thema „Kontaminierte Kabinenluft“ in der ver.di-Bundesverwaltung in Berlin mit Vertretern der drei Gewerkschaften, der Berufsgenossenschaft (BG) Verkehr, der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU), Personalvertretungen deutscher Airlines, Betroffenen, Wissenschaftlern, Juristen und Medienvertretern. Die Vereinigung Cockpit (VC), ver.di und die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO)
fordern gemeinsam von der Politik, den Aufsichtsbehörden, den Luftfahrtunternehmen sowie der Industrie, sich der Problematik unverzüglich zu stellen.
13.) Captain Susan Michaelis Interview zu „Fume Events“: http://www.umweltrundschau.de/cms/the-news/524-gifte-in-flugzeugen-fume-event

14.) Wichtige Infos zu "Toxischen Kombinationswirkungen" - Prof. Dr. Witte:
http://opus.kobv.de/cvo/volltexte/2009/909/pdf/wittox07.pdf
15.) Susan Michaelis: www.susanmichaelis.com
16.) GCAGE: www.gcaqe.org
17.) MICHAELIS, Aviation Contaminated Air Reference Manual, ISBN 978-0-9555672-0-9
18.) Wenn Nervengift ins Flugzeug gelangt - WELT: http://www.welt.de/wissenschaft/article3496723/Wenn-Nervengift-ins-Flugzeug-gelangt.html
19.) WDR - Rückschau: Luftfahrt - Ungefiltert eingeatmet  - 3. Februar 2009 im Ersten
http://www.daserste.de/Plusminus/beitrag_dyn~uid,vwdsmo65hl9m13by~cm.asp
20.) Die Swiss: “Wir nehmen das Thema sehr ernst und installieren freiwillig neue Technologien“ v.26.04.2009:
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Piloten-schlagen-Alarm-Giftqualm-in-SwissJets/story/18442555
21.) Kassensturz zu kontaminierter Flugzeugluft:
http://www.sf.tv/sendungen/kassensturz/manual.php?catid=kassensturzsendungsartikel&docid=20090203-flugzeug
22.) Piloten schlagen Alarm: Giftqualm in Swiss-Jets:
http://videoportal.sf.tv/video?id=b98140fc-1d0c-4c0f-9273-9a3a9cc80afc
23.) Vereinigung Cockpit: http://www.vcockpit.de/index.php?id=261&tx_ttnews[tt_news]=12597&tx_ttnews[cObj]=666
24.) Channel 4 News, London - Crew poisoning: http://www.channel4.com/news/articles/world/fears+over+cabin+crew+poisoning/166630
25.) Channel 5, Seattle: First clip: http://www.king5.com/video/?z=y&nvid=221600
26.) Second clip: http://www.king5.com/video/healthlink-index.html?nvid=228629
27.) Third clip: http://www.nwcn.com/video/index.html?nvid=356379
28.) Fourth clip: http://www.king5.com/localnews/stories/NW_071709INV-jet-fumes-hearing-KC.4eb5e206.html
29.) Toxic plane air sickens flight attendant, suit says July 10, 2009: http://edition.cnn.com/2009/US/07/03/bleed.air.contamination/index.html
30.) CNN Story:  http://www.cnn.com/2009/US/07/03/bleed.air.contamination/index.html
31.) http://www.wfaa.com/sharedcontent/dws/news/localnews/tv/stories/wfaa090717_lj_southwest.4ea2213e.html
32.) BBC News – Tom Symonds: http://news.bbc.co.uk/1/hi/sci/tech/7423712.stm
33.) Chanel 7, Australia: http://au.tv.yahoo.com/sunday-night/video/-/watch/13395216/
34.) http://www.wfaa.com/sharedcontent/dws/wfaa/localnews/news8/stories/wfaa090428_mo_swsuit.11e9d0425.html
35.) Regional Airline Association (RAA): http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/7053925.stm
36.) House of Lords Air Travel Report: http://www.parliament.the-stationery-office.co.uk/pa/ld200708/ldselect/ldsctech/7/7.pdf
37.) Regional Airline Association (RAA):
http://www.earthtimes.org/articles/show/punitive-attendance-policies-at-regional-air-carriers,974125.shtml
38.) Learmount: http://www.flightglobal.com/blogs/learmount/2009/04/toxic-cabin-air-is-more-poison.html
39.) http://www.flightglobal.com/articles/2009/05/01/325896/us-researcher-nears-cabin-contamination-blood-marker.html
40.) Telegraph: http://www.telegraph.co.uk/travel/travelnews/759562/Is-cabin-air-making-us-sick.html
41.) World Net Daily – Tristan: http://www.wnd.com/index.php?fa=PAGE.view&pageId=55934
42.) Aircrew Health: http://aircrewhealth.com/Topics/hazards/cabinair.htm
43.) AFL-CIO: http://www.ttd.org/index.asp?Type=B_BASIC&SEC=%7BCBDDDD53-48FD-4D41-B575-1E859D062BD6%7D&DE=%7BEE72F703-40B6-4547-A91C-E627298E9F30%7D
44.) Süddeutsche Zeitung: "Bedrohung aus der Dose":
ORF: http://sciencev1.orf.at/science/news/44685
45.) Plane lands with burst tyre - Aviation engineers have carried out safety checks on a plane which carried out an emergency landing in Exeter after one of its tyres burst. Video: http://news.bbc.co.uk/player/nol/newsid_7050000/newsid_7053000/7053002.stm?bw=nb&mp=wm&news=1&ms3=6&ms_javascript=true&bbcws=2
46.) Boeing-Studie: http://www.boeing.com/commercial/aeromagazine/articles/qtr_01_09/pdfs/AERO_Q109_article02.pdf
47.) Update from Aviation Health Unit, CAA: July 2008: http://www.dft.gov.uk/pgr/aviation/hci/ahwg/minutes/aviation
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183.) Vorgehensweise bei einem “Fume-Event“. Boeing empfiehlt (Flight Crew Response to In-Flight Smoke, Fire, or Fumes): http://www.boeing.com/commercial/aeromagazine/articles/qtr_01_09/pdfs/AERO_Q109_article03.pdf
184.) Einen Fragebogen zur Kabinen-Luft-Qualität /  “Cabin Air Quality onboard Large Aeroplanes” kann man sich herunterladen unter: http://hub.easa.europa.eu/crt/docs/viewnpa/id_81
185.) „Positionspapier Bundestag  - Die Grünen "Chemie und Umweltgesundheit" - Umweltkrank durch Chemikalien:
http://www.kotting-uhl.de/themen/umwelt-gesundh/090630_btfr_beschluss_chemie_und_umweltgesundheit.pdf
186.) Die Staatsanwaltlichen Ermittlungen zu Pestiziden in Flugzeugen liefen 1997/98 über das Landgericht FRA/Main, unter der Leitung von (ehem) Staatsanwalt Prof. Erich Schöndorf
187.) Mensch, Wissenschaft und Kommerz - eine Problembeziehung“ - Pyrethroid-Desinsektionsmittel gefährden Gesundheit von Flugbegleitern /UFO-Report 19/1996-97
188.) „Gesundheit im Weltluftverkehr“ / Diskussionsrunde im UFO-Büro mit Experten ( u..A.PAN, Prof.Müller-Mohnssen, Dr. Lutz Bergau, Dr.Greim): Pyrethroide UFO Report 20+21/1997
189.) Flugbegleiter & Pestizidvergiftungen Die Studie - Prof. Müller-Mohnssen
190.) „Giftduschen im Flugzeug“ UFO Report 23/1997
191.) „Die bedenkliche Insektenjagd im Flugzeug“ UFO Report 22/1997
192.) PM UFO zu „Nervengift im Flugzeug“ v.11.10.1996
193.) PM UFO zu „UFO e.V. stellt Strafanzeige: Verdacht der Pyrethroidvergiftung in Flugzeugen“ v. 22.11.1996
194.) Fernsehbericht Monitor zu Pestizidsprühungen im Flugzeug vom 10.10.1996
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196.) Der Spiegel berichtete über Gifte im Flugzeug/Heft 20/1997
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199.) WHO - SAFETY OF PYRETHROIDS FOR PUBLIC HEALTH USE Communicable Disease Control, Prevention and Eradication WHO Pesticide Evaluation Scheme (WHOPES) & Protection of the Human Environment Programme on Chemical Safety (PCS)
200.) Erneut Parkinsonerkrankung eines Landwirts durch Pestizide als Berufskrankheit anerkannt § 9 Absatz 28GB VII - 29.12.2008
201.) 1982/83 „Methodik der Umweltforschung“; “Bild der Wissenschaft“; „Zeitschrift für chemische Industrien“ - Aufklärung des Wirkungsmechanismus eines Schadstoffs am konkreten Beispiel des Insektizids Lindan
202.) 21.3.1984 BGA Das Bundes-Gesundheits-Amt beuftragt das GSF-Institut/Prof. Müller-Mohnssen damit 8 verschiedene Pyrethroid-Insektizide zu untersuchen. Es soll die Nervenwirksamkeit untersucht werden. Zum Verständnis klinischer Vergiftungsfolgen (Gemessene Ansprechschwelle (Empfindlichkeit) des Nerven)
203.) 7.5.1984 Abschlußbericht über die Ergebnisse der Untersuchungen vor der Kommission für „Pflanzenbehandlungs- und Vorratsschutzmittel“ der deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Bundesgesundheitsministerium in Berlin und im GSF-Jahresbericht 1984
204.) Trotz Warnung seitens der Forscher: Anfang 1986 Beginn der Vermarktung und der großtechnischen Anwendung der Pyrethroide
205.) 17.3.1986 Begutachtung der Forschungsabteilung durch den „Wissenschaftlichen Beirat der GSF“, unter Mitwirkung externer  Wissenschaftler (Prof. D.,aus München, Sprecher der Vertreter der „Kanaltheorie“/Nervenfunktion, die Warn-Theorie bekämpften). Das Gutachten zur wissenschaftlichen Arbeit fällt positiv aus, Empfehlung dennoch die Forschungsarbeiten einzustellen (passe nicht zur GSF). Untersuchungen über Pyrethroide wurden mit keinem Wort erwähnt; Prof. Müller-Mohnssen schickte dennoch das Gutachten an alle Wissenschaftler der BRD und der USA
206.) August 1986 Besuch des GSF-Geschäftsführers Prof. L. beim Präsidenten des BGA,  Prof. Grkl. Nach Angaben von Prof. L. teilte er dort mit: „Die Untersuchungen über Pyrethroide  dürfen aus hochpolitischen Gründen nicht weitergeführt werden!“. Darauf angesprochen hat er den Besuch in einer Sitzung des wissenschaftlich technischen Rates (WTR) dementiert. Prof Lingk meinte darauf: "wir haben hier ein Gesprächsprotokoll"
207.) 15.4.1987 Fernseh-Reportage von Pierre Matthias über Wirkungen und Gefahren von Pyrethroiden (3. Bayer. Fernsehen „Zeitspiegel“)
208.) 29.7.1987 Dokumentarbericht im 3. Bayer. Fernsehen „Zeitspiegel“. Erstmalige Vorstellung eines an Pyrethroid-Intoxikation erkrankten Menschen im Fernsehen. Pyrethroid-Intoxikation durch BGA bestätigt
209.) 19.1.1992 Bilder aus der Wissenschaft, ARD, Film von Silvia Matthies/Industrieverband Agrar/Prof. Link BGA/Briefe, in denen das BGA Patienten bestätigt, die an Pyrethroid-Intoxikation leiden
210.) 30.6.1992 Markt - ORF - Julia Heiss - Insektenmittel / Interview mit Beamten des Österreichischen Gesundheitsministerium; 18.8.1992 Repellents; 25.8.1992  Wohngifte
211.) 26.8.1992 Kassensturz (SRG, Schweizerisches Fernsehen); Eberhard Meyer, "Gifte sind überall"
212.) 19.6.1995 Redaktion Markt (WDR). P. Nuvoloni/ Pyrethroide in Kaufhäusern; Bis 1996 folgten rd. 40 Fernsehberichte in allen Programmen, Zeitungsberichte und Monographien (Bücher) über Erkrankungen durch Pyrethroide.
213.) 04.11.1993 Sachverständigengespräch Pyrethroide im BGA Berlin Planung der "Pyrethroid-Studie"
214.) 22.12.1994 Interner Bericht über die Ergebnisse der Pyrethroidstudie im Bundesgesundheitsamt (BGA/Berlin); Dr. Altenkirch nannte erstmalig MCS offiziell als Krankheitsbegriff  im Zusammenhang mit „Verdacht auf Intoxikation durch ein Biozid (Pyrethroid)“
215.) Januar 1995 Pressemitteilung des BGA über die Ergebnisse der Pyrethroidstudie
216.) 29.3.1995 Öffentliche Anhörung über die Ergebnisse der Pyrethroidstudie im BGVV, Berlin/Vortrag von Prof. Dr. MÜLLER-MOHNSSEN, H."Intoxikationen nach Pyrethroid-Anwendung im  Innenraum"
217.) 26.2.1996 Gesundheitspolitisches Treffen von Teilnehmern aus Deutschland und USA in  Berlin (1996)/ wurde fälschlich als WHO-Treffen bezeichnet-WHO hat sich offiziell in einem disclaimer davon distanziert. Ergebnis: Die Vergiftungsfolgeerkrankung „Multiple Chemische Sensitivität“ solle aufgrund der Häufung umdefiniert werden zu einem psychosomatisch bedingten „Symptomkomplex“ = SYNDROM

ACHTUNG:

  • Einer Vergiftung folgen aus toxikologischer Sicht viele Folge-Symptome (Symptomkomplex = Syndrom) und Schäden, allerdings ist die Ursprungsdiagnose dennoch eine Vergiftung und diese kann nur von toxikologisch versierten Fachleuten objektiviert werden!
  • Ein Arzt, der eine Vergiftung nachweist, hat die Verpflichtung diese zu melden!
  • Jedes Crewmitglied ist dazu verpflichtet (Nichtbeachtung kann geahndet werden) einen Giftvorfall / Fume-Event zu melden.
  • Sobald ein Crewmitglied Sauerstoffversorgung benötigt und länger als 48 Stunden krank ist (3 Tage stationäre Aufnahme), muss der BfU ermitteln.
  • Jeder Arzt ist dazu verpflichtet, eine erste, ärztliche Versorgung zu leisten. Sollte es seine Kompetenz überschreiten, sollte weitere fachliche Hilfe hinzugezogen werden, gegebenenfalls durch eine Einweisung in eine Klinik mit toxikologischer Abteilung.
  • Verschiedenste Toxine können auch noch lange nach Exposition nachgewiesen werden. Wo Fachkompetenz und Unbefangenheit vertreten ist, sollte einer Objektivierung / einem Schadstoffnachweis nichts im Wege stehen.
  • Entgiftungsmaßnahmen gehören in die Hände von umweltmedizinischen / toxikologischen Spezialisten und Therapeuten.
 
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