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Raumordnungsverfahren zum Kohlekraftwerk Staudinger Block 6

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Am Dienstag, 24. März begann der Erörterungstermin zum länderübergreifenden Raumordnungsverfahren zum Kohlekraftwerk Staudinger Block 6.

Das Raumordnungsverfahren  ist bis zum 3. April geplant. Am 31. März 2009 soll es um die toxikologischen und gesundheitlichen Aspekte gehen. Gerade an diesem Tage sind die Bürger, Patientenvereine, Verbände und Bürgerinitiativen gefragt. In den angrenzenden Ortschaften beklagen die niedergelassenen Mediziner bereits enorm hohe Krebs, Krupphusten und Asthmahäufungen.

 
JEDER, der daran teilnehmen kann und mag, ist gefragt.
Bitte AKTIVIEREN Sie Teilnehmer und MULTIPLIKATOREN!!
 
Es war bereits bei Beginn unglaublich. Trotz verschiedenster Verfahrensfehler seitens E.ON und Anträge seitens der Bürgerinteressenvertreter (Anwalt Herr Möller-Meinecke, BI Stopp-Staudinger, Ingenieure, BUND) um das Verfahren auszusetzen, wurden die Interessen der vielen Tausenden von Bürgern, die ihre Einwände im Vorhinein eingebracht hatten, einfach schlicht und ergreifend übergangen. Das Regierungspräsidium entschied am Ende dieses Tages einfach mit der geplanten Agenda fortzufahren. Solch Ohrfeige für die Bürger dieses Landes und auch dieser Erde - es betrifft ja schließlich auch das Weltklima - auf nicht regenerative Energien zu setzen - sind von unserer Seite - der Bevölkerung - nicht hinnehmbar.
 
Die Vorgaben des Verfahrens werden nicht eingehalten. Das ist vergleichbar damit: Im Gerichtsverfahren gäbe es nicht genügend Zeugen, Beweise und Ermittlungen, aber Hauptsache der Prozess wird schnell beendet. Parteiische Gutachter dürften allein schon nicht zugelassen werden - Befangenheitsantrag könnte ein nötiger Schritt werden.
 
VATTENFALL wurde verhindert - Was wird in Hessen entschieden werden?
 
Gänzlich inakzeptabel für das Verfahren ist:
 
  1. Die bestehenden Gutachter wurden nur von E.ON-Seite beauftragt = bezahlt und der Regierungsbehörde vorgelegt.
  2. Es fehlen in den zu bewertenden Unterlagen eine Menge an Seiten.
  3. Der mögliche Anstieg der Raumtemperatur des Mains wurde nicht mit einbezogen.
  4. Es wurde im Antrag seitens E-ON verschwiegen, dass man gedenkt den Main zu erweitern um Schiffe wenden zu lassen.
  5. Es wurden keine ausreichendenden und zu Genüge der Wahrheit entsprechenden gesundheitlichen Auswirkungen auf die Anwohner-Gesundheit begutachtet ( a al Krebsregister).
  6. Bei diesem Ausbau zum WELTWEIT GRÖSSTEN geplanten Kohlekraftwerk werden die weiteren Folgen wie z. B: nötige Pipelines zur Energielieferung, Trassen zur Stromversorgung, Kohleanlieferungskonsequenzen für die Umwelt, Wahrheitsgehalt des Schadstoffaustoßes, Werteverlust für die Anwohner, sich erhöhende Krebsstatistik etc. etc. berücksichtigt.
E.ON propagiert nur die Vorteile des Steinkohle-Kraftwerks und ließ die äußerst schädlichen Nachteile für Mensch, Umwelt, Flora, Fauna und regionale Wirtschaft völlig ungenügend außer Acht.
 
WOLLT IHR ZUSCHAUEN ODER HANDELN?
 
Für alle, die nicht vor Ort sein können und zur Dokumentation der Veranstaltung bietet sich unter www.twitter.com/blog_6 ^ und ab 24. März auch unter www.gruene-fraktion-hessen.de ^ die Möglichkeit, den Erörterungstermin in einem Tweet, d.h. einem Webtagebuch mit Einträgen von max. 140 Zeichen Länge, zu verfolgen.
 
Wir freuen uns auf zahlreiche "Follower" und die Verbreitung dieser Information in interessierten Kreisen.
 
Weiterführende Links
 

 

 
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