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40.000 gegen den ökologischen Wahnsinn

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Deutliches Zeichen vor der Bundestagswahl

Mit ihrer Unterschrift unterstützen 40.000 Menschen die „Münchner Erklärung gegen den ökologischen Wahnsinn“. Wenige Tage vor der Bundestagswahl ist dies ein deutliches Signal gegen Atomkraft, Gentechnik und Agrosprit und für eine umfassende ökologische Wende in der Politik.

„Wir freuen uns über die breite Unterstützung der ‚Münchner Erklärung gegen den ökologischen Wahnsinn’ und danken allen, die unterschrieben und mitgeholfen haben, Unterschriften zu sammeln,“ erklärt Harald Nestler, Vorstand des Umweltinstituts München. Der Erfolg der Aktion mache deutlich, dass die Menschen mehr von der Politik erwarten als Abwrackprämien und andere ökologische Scheinlösungen, führt Nestler weiter aus.

Die Bundestagswahl am kommenden Sonntag ist eine umwelt- und energiepolitische Richtungsentscheidung. „Wer wie Union und FDP eine Laufzeitverlängerung und sogar Neubauten von Atomkraftwerken fordert, handelt zutiefst unverantwortlich und behindert den zügigen Ausbau Erneuerbarer Energien,“ kritisiert Christina Hacker, Vorstand des Umweltinstituts. Ihr Kollege Harald Nestler ergänzt: „Die Erzeugung genmanipulierter Lebensmittel darf nicht hoffähig werden. Die ökologischen und gesundheitlichen Risiken sind gewaltig. Daher braucht es vielmehr eine verstärkte Förderung der ökologischen Landwirtschaft.“

Einig sind sich Christina Hacker und Harald Nestler mit den 40.000 Unterzeichnern auch in der Ablehnung des Agrosprits: „Kraftstoffe aus Pflanzen haben eine verheerende Bilanz. Ihre Produktion verteuert die Lebensmittel und sorgt dafür, dass noch mehr Menschen auf der Welt hungern. Sie zerstören die Lebensräume von Menschen und Tieren. Riesige Monokulturen verbrauchen gigantische Mengen an Wasser, Dünger und Pestiziden. Letztlich beschleunigt Agrosprit den Klimawandel noch, auch durch die Rodung der Regenwälder und die Trockenlegung der Moore.“

Der eingeschlagene Weg, Erdöl durch Agrosprit zu ersetzen, ist eine ökologische und soziale Katastrophe. Das Umweltinstitut München tritt daher dafür ein, den Kohlendioxid-Ausstoß durch Verkehrsreduktion und intelligente Verkehrskonzepte zu reduzieren.

„Das grüne Deckmäntelchen des Agrosprits war bislang noch nicht gelüftet. Deswegen war es uns besonders wichtig, dessen verheerende ökologische und humanitäre Folgen einer breiten Öffentlich-keit bekannt zu machen, um damit ein ‚Weiter so’ zu verhindern,“ erklärt Harald Nestler. Mit der Aktion ist es gelungen das Thema Agrosprit neben den ohnehin bereits von einer großen Mehrheit abgelehnten Technologien, Atom- und Gentechnik, zu platzieren, resümiert Nestler.

Die Aktionsseite und die Münchner Erklärung finden Sie hier:
www.umweltinstitut.org/muenchner-erklaerung ^

Quelle: Umweltinstitut München e.V.

 
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