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Parodontitis erhöht Risiko für Schlaganfall

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Parodontitis erhöht Risiko für Schlaganfall

GZM: Frühzeitige Therapie beugt vor – Zahnfleischbluten mit Zahnarzt abklären

Zahnfleischbluten halten viele für harmlos. Steckt jedoch eine Parodontitis dahinter, ist sogar das Risiko eines Schlaganfalls deutlich erhöht.

Entzündungsherde im Mund wirken auf den gesamten Körper“, warnt deshalb Dr. Wolfgang H. Koch von der Internationalen Gesellschaft für Ganzheitliche ZahnMedizin (GZM) anlässlich des Tags des Schlaganfalls am 10. Mai. Sein Rat: Auch ohne akute Beschwerden wie Zahnfleischbluten oder der Lockerung von Zähnen den Zahnarzt um eine Untersuchung bitten.

Parodontitis-Bakterien schädigen den Zahnapparat und sind die Hauptursache für vorzeitigen Zahnverlust beim Erwachsenen – vier Mal häufiger übrigens als die gefürchtete Karies. Die Bakterien führen außerdem häufig zu verengten Blutgefäßen oder zu Blutgerinnseln. Die frühzeitige Behandlung von Parodontitis ist deshalb eine wichtige Maßnahme zur Vorbeugung von Herzinfarkt, Schlaganfall und auch Frühgeburten.

Parodontitis ist kein Schicksal

Die Entzündung des Zahnhalteapparates ist kein Schicksal. Eine stabile Immunabwehr unterstützt den Körper in seiner Abwehr gegen die Angriffe schädlicher Bakterien. Bei Parodontitis haben krankmachende Bakterien in der Mundflora die Oberhand gewonnen – eine Entgleisung, die durchaus auch bei vorbildlicher Mundhygiene vorkommt. Stress, Fehl- und Mangelernährung, Übersäuerung, Nikotinkonsum, aber auch Stoffwechselstörungen, Diabetes und vermutlich genetische Veranlagung sind oft dafür verantwortlich. Frühzeitig erkannt, lässt sich die Parodontitis mit gutem Erfolg therapieren und die Gefahr für Folgeerkrankungen deutlich mindern.

Ganzheitliche Zahnmediziner nutzen Abwehrkräfte des Körpers

Eine nachhaltig erfolgreiche Behandlung reduziert sich nicht nur auf die Verminderung der Keime in der Mundhöhle“, weist Dr. Koch hin. Den GZM-Zahnärzten ist es vielmehr wichtig, die körpereigenen Abwehrkräfte zu aktivieren. Dafür arbeiten sie eng mit Fachärzten anderer medizinischer Bereiche zusammen. Auch biomedizinische Methoden wie Darmsanierung, Entsäuerung, Entspannungstrainings oder Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden mit in die Therapie einbezogen, die Auswahl orientiert sich an der gesundheitlichen Ausgangsposition des Patienten. Für Fragen und eine ausführliche Beratung zu Diagnostik und Therapie von Parodontitis stehen die Zahnärztinnen und Zahnärzte der GZM gerne zur Verfügung. 

Quelle:  ^ GZM
 

 
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