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Wie "öko" ist Öko-Test?

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Unter  dem Titel "Öko-Test mangelhaft?" wirft natur+kosmos in seiner April-Ausgabe einen kritischen Blick auf das einflussreiche Verbrauchermagazin.

Das Öko-Test-Etikett wird von vielen Verbrauchern als Bio-Siegel wahrgenommen, obwohl es keines ist. Auch die Tests des Magazins lassen Fragen offen und geben zuweilen Grund zur Skepsis. Das reicht bis zur persönlichen Befangenheit eines Testers. Immer mehr Menschen fragen sich: Wie öko ist Öko-Test?
Kritiker monieren seit langem, dass Öko-Test oft nur einzelne Schadstoffe untersucht, ohne das Gesamtbild im Auge zu haben - bei Lebensmitteln z.B. die Tatsache, ob sie aus ökologischem Anbau stammen oder nicht. So können etwa Schweinswürste aus konventioneller Produktion, bei der die Tiere in engen Boxen mit Spaltenböden gehalten werden, mit dem Etikett "Öko-Test sehr gut" geschmückt werden, wenn sie die spezifischen Testkriterien erfüllen.

Vergaloppiert haben sich die Öko-Tester auch beim Test "Energiesparlampen", der von Experten des  Öko-Instituts und der Deutschen Energie-Agentur einhellig verrissen wurde: zu kurze Testdauer, zu viele Billigprodukte im Test; dafür ein Urteil, das Energiesparlampen in Bausch und Bogen verdammt. Auch in anderen Fällen wurde Öko-Test dem Thema nicht gerecht - etwa wenn bei Zahnpasten zwar die An- oder Abwesenheit einzelner Schadstoffe bewertet wird, nicht jedoch die Wirksamkeit.

Der Artikel  beleuchtet auch die Auseinandersetzungen, die Öko-Test mit der Stiftung Warentest sowie mit dem Deutschen Presserat führt. Hinterfragt wird außerdem die Eigentümerstruktur des Magazins, bei dem Jürgen Stellpflug als Geschäftsführer der Öko-Test Verlag GmbH sowie als Anteilseigner der Öko-Test Holding AG, Chefredakteur, Herausgeber und Verleger in einer Person ist - was zu Zielkonflikten führen kann.

   ^ Artikel als PDF

Weiterführende Links

   ^ natur+kosmos

 

Dieser Beitrag spiegelt nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Er dient als Einzelfallentscheidung allein der redaktionellen Verbreitung öffentlichkeitsrelevanter Informationen. Vielen Dank der Zeitschrift natur+kosmos die der UmweltRundschau schriftlich bestätigt hat: "Wir räumen Ihnen das Recht, die gesamte Geschichte auf Ihrer Homepage einzustellen oder zu verbreiten, ausdrücklich ein."

 
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