Laut "Öko-Test" ist Tee aus deutschen Supermärkten teilweise stark mit Pflanzenschutzgiften belastet.
Bis zu 23 verschiedene Pestizide pro Tee-Sorte wurden bei den Untersuchungen von 30 Produkten nachgewiesen.
In der aktuellen Zeitschriftausgabe ist es nachzulesen: Inbesondere die als gesünder eingeschätzten Sorten des grünen Tees waren auffallend mit Schadstoffen verunreinigt.
Vier der untersuchten Produkte überschritten die Grenzwerte von mehreren Pflanzenschutzmittel, heißt es in dem Bericht.
Die Tee-Sorten bekannter Markenhersteller waren von den überhöhten Schadstoffwerten nicht befreit, berichtete die Zeitschrift. Auch bekannte Namen schützten nicht vor Pestiziden. Beim Einkauf sollten Verbraucher insbesondere auf das Herkunftsland achten.
Grüntees kommen häufig aus China, "wo Pestizide weit großzügiger versprüht werden als in andern Anbaugebieten".
Aufgrund der Vergiftungsgefahren, die sich für Verbraucher durch den Verzehr von konventionellen Tees, Gewuerzen, Obst- und Gemüsesorten ergeben, scheint das Sparen beim Lebensmitteleinkauf wohl die am wenigsten zu empfehlende Vorgehensweise zur Gesundheitsvorsorge zu sein.
Da sich Pestizide in neu produziertes Fettgewebe einlagern und zu irreversiblen Gesundheitsbeeinträchtigungen führen können, ist der vorsorgliche BIO-Einkauf wohl die günstigste Form der Prävention- und Therapie.
Es nähert sich die Weihnachtszeit - Zeit, für eine gesunde Tasse Tee in kuscheliger, warmer und verträglicher Innenraumathmosphäre ohne Pestizide, chemische Zusätze und allergieauslösende Duftstoffe.



