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Vorsicht, Impfstoff gegen "Neue Grippe" ungenügend getestet! [Update]

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Leserbrief zu Ihrem Artikel vom 6.Oktober 2009 - "Neue Grippe": Warten auf Impfstoff
An die Redaktion der LN Lüdenscheid, 06.10.2009

Um es vorweg zu sagen: Ich werde mich nicht gegen die "Neue Grippe" impfen lassen. Begründung: Laut einem Artikel in der haz (Hannoversche-Allgemeine Zeitung) vom 3.Oktober plant das Bundesgesundheitsministerium einen "Neuen Impfstoff" gegen Schweinegrippe.

Das ist eine gute Entscheidung. Dennoch bleiben für mich als Arzt für Allgemein-, Umwelt- und Tropenmedizin mit 40- jähriger Impfpraxis viele Fragen offen. Da ich praktisch täglich wegen der Impfung  angesprochen werde, habe ich in einem Schreiben an das Bundesgesundheitsministerium folgende Fragen gerichtet, die nach meiner Meinung nicht genügend abgeklärt sind. Dieses Schreiben habe ich auch an die Ärztekammer und an andere verantwortliche Institutionen unseres Gesundheitssystems geschickt.

 

  • Ist der neue Impfstoff garantiert frei von Quecksilber (Thiomersal) Formaldehyd, Aluminium? Das sind Zusatzstoffe, um Verunreinigungen zu verhindern  bzw. die Haltbarkeit des Impfstoffes zu gewährleisten Nachteil: Sie können akute und chronische Vergiftungserscheinungen verursachen, insbesondere Nervenschäden.
  • Wie sind die bisherigen Testergebnisse?
  • Wer bestimmt die Risikogruppen, die zuerst geimpft werden soll? Genannt werden in diesem Zusammenhang unter anderem: Alle Ärzte und das gesamte medizinische Pflegepersonal, Feuerwehrleute, Bundeswehrsoldaten, Schwangere und Patienten mit chronischer Bronchitis, Altenheimbewohner usw.
  • Früher wurde ein Impfstoff über Jahre getestet, bevor er auf den Markt kam. Warum ist jetzt im Falle der Schweinegrippe eine solche Eile geboten, obwohl die Zahl der Schwererkrankten, der Todesfälle sehr gering ist, z B. viel geringer als die Zahl derer, die jährlich an der der "Normalen Grippe" sterben?
  • In den USA, der Schweiz und Frankreich sind Gesetze verabschiedet worden, dass im Falle einer Pandemie eine Zwangsimpfung vorgenommen werden kann. Frage: Wie steht Deutschland dazu?
  • Warum gibt es nicht genügend Literatur über die Schweingrippe und über Art und Zusammensetzung des Impfstoffes, damit sich jeder Arzt und Patient, jeder Bürger rechtzeitig informieren kann?
  • Warum sind die Herstellerfirmen von der Haftung für evtl. auftretende  Nebenwirkungen, evtl. sogar mit Todesfolge, befreit? Wer übernimmt an Stelle der Firmen die Haftung, der Staat? Ein Fall Contergan darf bzw. sollte nicht noch einmal geschehen
  • Vor allem: Warum wurde mit der Entwicklung des Schweinegrippe-Impfstoffes schon im vorigen Jahr begonnen, obwohl  zu dieser Zeit keine Infektion dieser Art bekannt war???

Auf Grund meiner langjährigen Erfahrung kann ich z. Z. keinem empfehlen, sich impfen zu  lassen, auch nicht mit dem "Neuen Impfstoff".

Dr. med. Walter Wortberg - 58511 Lüdenscheid
 



Ergänzung zu meinem Leserbrief vom 6. Oktober zum Thema Schweinegrippe
An die Redaktion der LN 08.10.2009

Auf meinen Leserbrief zum Thema Schweingrippe folgte eine Flut von Zustimmungen und weiteren Anfragen. Daher diese Ergänzung. Es ist immer gut zu wissen, dass man nicht alleine dasteht. Es gibt sogar Bundesabgeordnete (Ärzte), die auf die Gefahren einer voreiligen Impfung gegen die "Neue Grippe" hinweisen, so z. B. der Bundestagsabgeordnete Dr. med. Wolfgang Wodarg. - Quellen sind dem Autor bekannt.

Dr. Wodarg ist Internist und Spezialist für Lungenheilkunde, Hygiene und Umweltmedizin. Auch er warnt vor den ungeahnten Gefahren bei der Impfung gegen das H1N1 - Virus. Er äußert schwere Bedenken gegen den von der Herstellerfirma entwickelten Impfstoff gegen Schweinegrippe, der bereits in Deutschland getestet wird. Gegenüber der "Neuen Presse" äußerte er, dass das Impfmittel mit sehr heißer Nadel zugelassen wurde.

Grund: Im Nährboden des Impfstoffes seien Krebszellen, die tierischer Herkunft sind. Daher wisse man nicht, ob es bei der Impfung ein erhöhtes Allergierisiko gebe. Was noch viel wichtiger ist: Einige Experten befürchten, dass bei geringen Verunreinigungen aus diesen hochpotenten Krebszellen ein Krebsrisiko für die Geimpften besteht.

Die aktuelle Angst der Menschen vor einer Pandemie hält Wodarg für eine "Inszenierung".  "Das ist ein Riesengeschäft für die Pharmaindustrie", ist sich Wodarg sicher.

Auch der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Johannes Löwer, warnt vor  Nebenwirkungen, wenn er sagt: "Die Schweinegrippe-Impfung kann stärkere  Nebenwirkungen verursachen als die übliche Grippeimpfung".

"Die Schweinegrippe unterscheide sich nicht von den üblichen Grippewellen" meint Wodarg: Im Gegenteil: "Wenn man sich die Zahl der Fälle sieht, sei  das lächerlich  verglichen mit anderen Grippezügen".
Zudem: Bislang hätten die Hersteller von Grippe-Impfstoff nie gewusst, wie viel Abnehmer sie dafür im Herbst hätten. "Neu ist nun, dass die Bundesregierung der Pharmaindustrie eine Verkaufsgarantie gibt."

Neu ist auch, dass die Weltgesundheitsorganisation (W H O) Anfang Mai 2009 eigens ihre Definition geändert hat, um die Schweinegrippe zur Pandemie erklären zu können. Das  Kriterium eine Pandemie von "hoher Sterblichkeit" ist kurzerhand gestrichen worden.

Dr. med. Walter Wortberg - 58511 Lüdenscheid
 



An die Redaktion der LN
19.10. 2009

Leserbrief zu Ihrem Artikel vom 19.10.2009 "Es gibt keinen Grund zur Sorge".

Gerade die wieder einmal nichts sagenden Aussagen eines Politikers bzw. diesmal eines beratenden Experten des Gesundheitsministeriums, Herr Prof. Lauterbach,  sind es, die den Laien missfallen, den Fachmann zur Klarstellung veranlassen.

Nun ist der Bundesinnenminister Schäuble schuld.
Frage: Warum hat man das nicht schon vor der Bundestagswahl gesagt?

Fakt ist, dass es keinen speziellen Impfstoff gegen die beiden Risikogruppen Kinder und Schwangere gibt.
Fakt ist, dass die Massenimpfung nun offensichtlich doch mit einem Impfstoff durchgeführt werden soll, der Zusatzstoffe und Wirkverstärker("Adiuvans") enthält.

Zusatzstoffe dienen zur Verhinderung von Verunreinigungen. Diese sind notwendig, da aus Kostengründen der Impfstoff in 10 ml Flaschen abgefüllt ist. Diese Menge reicht für 10 Impfungen. Es muss 10 x mal die Deckmembran des Flaschenkopfes angestochen werden. Im Gegensatz dazu erhalten laut der Zeitung "die Welt" Bundeswehrsoldaten/innen, die Kanzlerin, Mitglieder ihres Kabinetts und Beamte der Ministerien sowie Staatsdiener, die für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind einen Impfstoffe in Form einer Einzelampulle ohne Zusatzstoff.

Verstärker sind notwendig, da aus finanziellen Gründen der Impfstoff in Flaschen einen geringeren Gehalt an Impfstoff enthält. Er ist so einfach preiswerter. Bei 50 Millionen Impfungen macht das viel aus. Als Zusatzstoffe kommen  z. B. Thiomersal (enthält Quecksilber), Formaldehyd  und Aluminium in Frage. Als akute Nebenwirkungen können auftreten - auch hier wird wieder nicht die volle Wahrheit gesagt - lokale Hautrötungen, leichte bis schwere Fieberschübe, Kreislaufbeschwerden bis hin zu einem anaphylaktischen Schock (Kreislaufkollaps).

Richtig ist, dass diese Nebenwirkungen bei den bekannten Impfungen relativ selten sind. Über die Neue Impfung liegen hierzu leider keine Angaben vor. Können auch nicht veröffentlicht werden, da die Tests erst seit drei Monaten laufen.

Das ist ebenfalls bedauerlich und unverantwortlich. Schlimmer ist  jedoch die Tatsache, dass es bei Impfstoffen mit diesen Zusätzen zu chronischen Nebenwirkungen kommen kann, wie z. B. toxischen Nervenschäden oder anderen Organschäden, die, wenn sie nach Monaten oder gar Jahren schleichend  auftreten, ursächlich als Impffolgen nicht mehr oder nur sehr schwierig  nachweisbar sind.

Das dürfte der Grund sein, warum die Herstellerfirmen von  der Haftung evtl. auftretender Nebenwirkungen, vielleicht sogar mit Todesfolge, befreit sind. Solche gerichtlich verfolgten Nachweisprozesse gehen im Durchschnitt, wie ich es aus eigener Erfahrung als medizinischer Gutachter weiß, über 6-12 Jahre. Daraus folgt: Auch der Staat ist im Einzelfall praktisch nicht haftbar zu machen.

Zusammengefasst: Wegen dieser Risiken und Nebenwirkungen lässt sich laut Bericht der Westfalenpost Herr Dr. Th .Windhorst, Präsident der Landesärztekammer Westfalen/Lippe, nicht gegen die Schweingrippe impfen lässt.

Für die Interessengemeinschaft EFI (Eltern für Impfaufklärung) ist die Massenimpfung zu diesem Zeitpunkt ohne gesicherte Daten über Risiken und Nebenwirkungen eine Körperverletzung. Das sehe ich genau so.

Dr. med. Walter Wortberg, 58511 Lüdenscheid
 

 
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